Samstag, 31. Juli 2010

30.07.2010 der Abflug - der Abschied




Es ist so weit. Es gibt kein zurück mehr.
Ich stehe vor Max und ich weiß bald ist er nicht mehr hier! Nicht mehr am Telefon. Nicht bei mir zu Hause. Ich kann nicht seine Hand nehmen, seine Wangen streicheln, durch sein Haar fahren. Ihm in die Augen sehen.

Krampfhaft versuchte ich nicht zu weinen. Meine Augen waren jedoch schon so geschwollen, dass ich sie nicht mal mehr ganz öffnen konnte. Das sind sie heute noch...
Wir fuhren zum Flughafen Hannover.
Fast die gesammte Zeit guckten wir uns an. Wir hielten uns fest. Wir sagten uns dass wir auf uns warten werden. Dass wir nur uns wollen. Wie sehr wir uns lieben. Max fragte mich ob ich ihn heiraten möchte :) das fragen wir uns oft.
Am Flughafen wurden ein paar schlimme Bilder gemacht und Max und ich redeten noch einmal, dass es nur uns für uns gibt und dass er als ein viel besserer Mann nach hause, zu mir kommen wirde und dass wir dann so schnell es geht unsere Hochzeit feiern!
Das waren auch seine Worte bei unserer letzten Umarmung "willst du mich heiraten?"
Unsere Antwort auf diese Frage ist immer "auf der Stelle!" (dazu gibt es eine kleine geschichte)

Es war so weit. Er checkte ein wir warfen uns noch ein paar letzte Blicke zu. Handzeichen die uns sagten, dass wir uns liebten und Handküsse zu.... und dann war er weg.
Und ich weinte so bitterlich wie ich es noch nie zuvor getan habe.

Die ganze Heimfahrt weinte ich.
Doch zwischen durch wusste ich- ich müsste- so wie Max es mir gesagt hat POSITIV sein!
Sonst stehe ich das nicht durch. Ich betete zu Gott. Er soll mir helfen. Und ich kam mir ehrlich gesagt so ähnlich vor wie Jesus im Garten Gezemane. Ich befand mich an einem Punkt an dem ich selbst nicht mehr wusste wie ich da raus komme. Doch dann bekam ich das Gefühl, ich sollte Max patriarchalischen Segen lesen. Ich bekam die Gewissheit, dass er unversehrt zu mir zurück kommen wird- was vorher eine große Sorge von mir war. Und ich wusste aufeinmal, dass das einfach der richtige Weg für Max ist und ich freute mich, dass er auf Mission sein darf!
Gott spendet mir viel trost das merke ich.

Mein Vater hat mir zu hause einen sehr tollen und inspirierten Segen gegeben. Ich werde daraus viel Nutzen ziehen und versuchen ein besserer Mensch zu werden!
Ich weiß dass ich viel tun muss in diesen zwei Jahren. Auch ich werde hart arbeiten müssen und nur dann kann ich die Frau sein, die es würdig ist Max einmal zu heiraten!

Max, du bist die Liebe dich mich am Leben hält!
Du bist meine Sonne und du bist mein Glück!

ICH LIEBE DICH!

deine dich liebende Frau Felicitas

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen