Samstag, 31. Juli 2010

31.07.2010 ein erster ganzer Tag ohne Max



Samstag- ein erster Tag ganz ohne Max. Die Nachz war nicht ganz so einfach aber besser als ich gedacht habe. Ich bin öfter aufgewacht und habe ich den Himmerl geschaut. Es gab den Mond und nur einen Stern darunter. Es hat mich an den Disney Film "küss den Frosch" erinnert. Der Stern ist die große Liebe eines Glühwürmchens. Für mich war es so als würde Max jetzt in den gleichen Himmel blicken, das gleiche Bild vor sich haben und an mich denken.
Nils, mein kleiner Bruder ist so lieb. Ich habe mit ihm in einem Bett geschlafen und die ganze Nacht lief ein Königreich für ein Lahma, weil das eine gute Stimmung macht. Ansonsten war ich überrascht das Gott mir wirklich einige Engel über den Tag geschickt hat, die sich um mich gesorgt haben und mit denen ich so tolle Gespräche führen konnte. Dafür war ich so dankbar! Ich bin überrascht wie mich andere Leute aufbauen können. Es tut mir so gut zu hören, dass ich es schaffen werde und dass Max nur mich will usw.

Auch habe ich heute in den heiligen Schriften gelesen und Kirchen Musik gehört. Es hat mir gut getan auch wenn es mich etwas traurig gemacht hat. Eigentlich wollte ich anfangen im Buch Mormon zu studieren. Nur habe ich vor kurzem mit Max da angefangen und so konnte ich es einfach nicht. Ich habe dann in Lehre und Bündnisse angefangen und auf einemal das starke Gefühl gehabt, dass ich beten soll und eine Seite aufschlagen sollte.:
Ich betete, dass Gott mir hilft und mir Trost geben würde.
Ich schlug Lehre und Bündnisse 18:29,30 auf. Darin stand das bestimmte Leute ordiniert werden zu taufen, und sie das was bevor steht erfüllen müssen.
Erst später am Tag verstand ich was Gott mir damit sagen wollte. Ich muss verstehen und einsehen wie wichtig diese Mission für Max ist! Und das er sie erfüllen muss. Genau wie Gott mir in Max Segen sagte, dass er eine Mission zu erfüllen hat und die sehr wichtig für ihn sei.

Wenn ich mich sehr einsam fühle, stelle ich mir manchmal vor wie es wäre ganz ohne einen Partner. Ich wäre auch nicht viel glücklicher, weil man sich immer nach zweisamkeit sehnt!
Außerdem hat man nie die Gewissheit ob man auch den finden wird, nach dem man sucht.
Und wie mir mein Freund Philipp heute schon sagte, ich kann so froh sein dass ich Max habe dass wir das gleiche für einander empfinden und vorallem dass wir auch noch beste Freunde sind! Das ist das was sich jeder wünscht! Und das gab mir viel kraft, denn ich kann so glücklich sein Max zu haben. Wie gesagt er ist auf einer Schule um zu lernen der beste Ehemann für mich zu sein.! :)

Heute Nachmittag ging es mir einmal sehr schlecht. Ich habe mich bei meiner Mama ausgeweint und fühlte mich sehr schwach und hilflos ohne Max.
Im nächsten Moment bekam ich so eine große Kraft! Das war unglaublich! Ich fühlte mich so bereit alles zu schaffen! Ich konnte sogar in mein Zimmer gehen und mir das Ziel setzen da aufzuräumen. Das hört sich jetzt doof an, aber ich habe eine große Blockade was mein Zimmer betrifft, weil ich weiß dass Max nicht da ist und er dieses Zimmer trotzdem füllt zumindest mit Erinnerungen. Und das tut so weh.

Seit dem Max weg ist, stelle ich alles an seinen Platz zurück und versuche odentlicher zu sein-er mochte meine Unordnung noch nie. Und jetzt habe ich so ein schlechtes Gewissen. Ich werde es also hoffentlich jetzt lernen!!! Danke Max!!!
Und kurz darauf habe ich meine Freundin Rebekka angerufen. Sie hat auch zwei Jahre auf ihren Mann gewartet. Und es tut mir ehrlich gesagt gut zu wissen, dass es für sie auch so schlimm war. Es war toll sich bei ihr auszusprechen und Hilfe zu bekommen und zu wissen, dass sie es einfach versteht! Ich habe daraus lernen können, dass ich wie Gott es mir schon gesagt hat-lernen muss mich zurück zu stellen, nicht egoistisch zu sein und meinen Max dem Herrn zu geben. Nur dann kann auch ich diese Zeit gut überstehen!

Am Abend war ich mit meinen Eltern noch in der Stadt. Ich habe für Max einen Gürtel umgetauscht. Es war irgendwie schön dass für ihn machen zu können, da es sich so angefühlt hat dass wir zusammen gehören und ich etwas für ihn erledige. Ansonsten war ich doch sehr traurig. Alleine sein, obwohl man es nicht ist. Das ist kein schönes Gefühl. Es war trotzdem gut, dass ich mit meinen Eltern einfach über meine Gefühle sprechen konnte.
Als ich meinen Papa fragte ob Max auch wirklich nur mich will, hat er mir so eine überzeugende Antwort gegeben, die mir so viel Stärke gibt. Er sagte dass Max ja sogar in seiner Abschlussansprache von seinem zu hause bei uns geredet hat, was zeigt dass das alles in seinem Herzen ist und wirklich von innen kommt. -danke Papa

Nun bin ich zu hause, ich versuche möglichst gute Gedanken zu haben. Alle Gedanken sind zwar bei Max, aber ich kann wieder besser atmen.

Leider bin ich insgesamt noch sehr unglücklich. Nich mal lust zu essen habe ich, und heute ist schon der zweite Tag. Nur ein Brötchen habe ich zu mir genommen, und das nicht mal gerne.

Gleich werde ich noch ein Kapitel in den Schriften lesen. Und mit meiner Mama ein paar Lieder aus dem Gesangbuch singen. Ich denke das tut mir gut.

Max, ich hoffe die Zeit geht schnell vorbei. Du siehst ja dass ich mich sehr bemühe und es irgendwie packen werde. Mach dir keine Sorgen, du bist der einzige für mich. Ich brauche nichts außer dich! Und ab und zu stelle ich mir vor wie ich dich vom Flughafen abhole, habe Schmetterlinge im Bauch, und verspüre für wenige Sekunden ein Gefühl von Glück.

Ich werde mir jetzt immer sagen, ich bin glücklich dass du auf Mission gehen konntest! Das tut mir auch gut!.

Ich liebe dich mein Schatz. Freue mich schon so auf einen Brief von dir! Ich habe dir heute auch schon einen geschrieben.
"Ich gebe dich zwei Jahre dem Herrn, und bekomme dich für dich Ewigkeit!"
Alles in mir schreit nach dir! Ich liebe dich so dermaßen dass es keine Worte dafür gibt.

Ich bin so stolz auf dich!!!

ICH LIEBE DICH!!!

Nur die Deine.... Felicitas

Zu Hause 30.07.2010



Ich kam zu hause an und konnte kaum atmen. Zu wissen, Max wird die nächste Zeit nicht mehr hier sein, war unerträglich! Egal wo ich hinschaute überall überkamen mich Erinnerungen.
Es fühlte sich so an als hätte jemand ein riesiges Messer in mein Herz gehort umgedreht und stecken gelassen.
Am meisten Angst habe ich vor dem alleine sein. Ich kann sagen dass ich sehr viele Freunde habe, aber einen richtigen Freund- einen der mich jetzt anruft und fragt wie es mir geht... habe ich nicht.
Mein bester Freund ist Max und da er weg ist fühlt es sich so an als hätte ich auf einen Schalg alles verloren. Jedoch kümmert sich mein keiner Bruder ganz rührend um mich! Er ist gestern soga extra zu hause geblieben für mich! Das bedeutet mir sehr sehr sehr viel!
Und auch Jan mein großer Bruder hat mir sehr geholfen mit Schriftstellen und einfach mit seinen Worten, auch danke dafür!!

Max ich vermisse dich unendlich!!!

Jedoch werde ich versuchen positiv in die Zukunft zu blicken, damit ich meine Ziele erreichen kann.
Jan sagte dass die meisten der Gedanken die man am Vortag hat, auch die des nächsten Tages sein werden. Nur eine begrenzte Zahl wird neu gebildet. Das heißt je positiver ich denke, um so besser sind meine Gedanken für den nächsten Tag!

Ich liebe unseren Herrn Jesus Christus!
Gebe deinen Freund für zwei Jahre dem Herrn und dann hast du ihn für die Ewigkeit!!! das stand auf der missionarys girlfriend seite.

Ich versuche soft daran zu denken.
Wenn ich zu viele schlechte und traurige gedanken habe, sage ich mir immer:
"MAX IST JETZT AUF EINER SCHULE UM DER BESTE EHEMANN FÜR MICH ZU WERDEN!"

Ich weiß wie wichtig die Zeit auch für micht ist, zu wachsen und in Christus einen besseren Freund zu finden!

Ich werden mich bemühen!!

Max, ich liebe dich!
Du weißt das und ich weiß es auch!
Und schon bald haben wir uns für die Ewigkeit!

ICH LIEBE DICH!!!

meine Ziele!

Ziele die ich erreichen werde!

-> Gott näher kommen.
In diesen beiden Jahren werde ich wie Max im Glauben wachsen! Das habe ich mir feste vorgenommen!
->ein wahrer nachfolger von Jesus Christus sein
-> ein guter Missionar sein
-> ein positiverer Mensch werden
-> inspiriert sein
-> den Geist bei mir haben
-> ein Vorbild sein
-> regelmäßiges Schritenstudium, das Institut besuchen
-> Liebe an meine Familie weiter geben
-> oredentlicher sein und gleich alles wegstellen
-> Max die größte Stütze sein

Auf einer Seite "ldsmissionarygirlfriends.webs.com" habe ich viel Trost und Hilfe finden können, wie ich am besten auf Max warten kann.

Do's:
-Write as often as you can
-Send him packages, even if it contains just random items. My elder loves this!
-Send him pictures of you, possibly his family, and your friends. Trust me, he misses you all!
-If you can, visit his family frequently, especially if you're planning on getting married when he returns.
-Build new talents and skills
-Keep as busy as possible, otherwise you will be miserable.
-Throw him a birthday party away from home with all of his friends. Elder Bentley was so appreciative of this when I told him I did this.
-Pray for missionary experience, so you, too, can experience what your elder is experiencing. It's amazing!
-Grow in the Gospel!
-Continue to build on your church callings and going to all of your church meetings
-LOVE YOUR ELDER!!!
Don't's:
-Don't mention how sad you are without him at home!
-Don't send him tape recordings, unless the mission allows it! I found out this one the HARD way and almost got my elder into trouble. Oops!
-Don't send express mail! Elders are limited on miles on their mission vehicles.
-Don't FORGET ABOUT YOUR ELDER!!!

Mir bedeuten diese Punkte sehr viel. ich werde sie gleich in mein Zimmer hängen!!!
ich bekomme sehr viel Trost dadurch.

ich werde versuchen immer nach vorne zu schauen und meinen Weg mit Gott zu gehen.


Max, du bist der einzige für mich!
Ich bin immer für dich da!

ICH LIEBE DICH und so wird es immer sein!

Deine dich liebende Feli

30.07.2010 der Abflug - der Abschied




Es ist so weit. Es gibt kein zurück mehr.
Ich stehe vor Max und ich weiß bald ist er nicht mehr hier! Nicht mehr am Telefon. Nicht bei mir zu Hause. Ich kann nicht seine Hand nehmen, seine Wangen streicheln, durch sein Haar fahren. Ihm in die Augen sehen.

Krampfhaft versuchte ich nicht zu weinen. Meine Augen waren jedoch schon so geschwollen, dass ich sie nicht mal mehr ganz öffnen konnte. Das sind sie heute noch...
Wir fuhren zum Flughafen Hannover.
Fast die gesammte Zeit guckten wir uns an. Wir hielten uns fest. Wir sagten uns dass wir auf uns warten werden. Dass wir nur uns wollen. Wie sehr wir uns lieben. Max fragte mich ob ich ihn heiraten möchte :) das fragen wir uns oft.
Am Flughafen wurden ein paar schlimme Bilder gemacht und Max und ich redeten noch einmal, dass es nur uns für uns gibt und dass er als ein viel besserer Mann nach hause, zu mir kommen wirde und dass wir dann so schnell es geht unsere Hochzeit feiern!
Das waren auch seine Worte bei unserer letzten Umarmung "willst du mich heiraten?"
Unsere Antwort auf diese Frage ist immer "auf der Stelle!" (dazu gibt es eine kleine geschichte)

Es war so weit. Er checkte ein wir warfen uns noch ein paar letzte Blicke zu. Handzeichen die uns sagten, dass wir uns liebten und Handküsse zu.... und dann war er weg.
Und ich weinte so bitterlich wie ich es noch nie zuvor getan habe.

Die ganze Heimfahrt weinte ich.
Doch zwischen durch wusste ich- ich müsste- so wie Max es mir gesagt hat POSITIV sein!
Sonst stehe ich das nicht durch. Ich betete zu Gott. Er soll mir helfen. Und ich kam mir ehrlich gesagt so ähnlich vor wie Jesus im Garten Gezemane. Ich befand mich an einem Punkt an dem ich selbst nicht mehr wusste wie ich da raus komme. Doch dann bekam ich das Gefühl, ich sollte Max patriarchalischen Segen lesen. Ich bekam die Gewissheit, dass er unversehrt zu mir zurück kommen wird- was vorher eine große Sorge von mir war. Und ich wusste aufeinmal, dass das einfach der richtige Weg für Max ist und ich freute mich, dass er auf Mission sein darf!
Gott spendet mir viel trost das merke ich.

Mein Vater hat mir zu hause einen sehr tollen und inspirierten Segen gegeben. Ich werde daraus viel Nutzen ziehen und versuchen ein besserer Mensch zu werden!
Ich weiß dass ich viel tun muss in diesen zwei Jahren. Auch ich werde hart arbeiten müssen und nur dann kann ich die Frau sein, die es würdig ist Max einmal zu heiraten!

Max, du bist die Liebe dich mich am Leben hält!
Du bist meine Sonne und du bist mein Glück!

ICH LIEBE DICH!

deine dich liebende Frau Felicitas

die letzte Zeit mit Max 14.07.2010-29.07.2010


Max` Mission sollte eigentlich erst Ende Oktober starten.
Durch Missverständnisse jedoch ist es anders gekommen. Es war anfangs sehr hart das zu akzeptieren, denn wir hatten uns schon genau unsere letzte gemeinsame Zeit ausgemalt und Aktivitäten geplant. Das anzunehmen war nicht leicht.
Ich hatte dies bezüglich eine kleine Eingebung: Max und ich sprachen gerade am Telefon darüber, das es einfach unfair ist, wenn er in drei wochen schon gehen müsste, obwohl wir noch drei monate gehabt hätten! Doch auf einmal fühlte ich so stark, dass es das einzigst richtige ist und blickte ganz zufällig auf mein kleines Buch, in dem ich persönliche Eingebungen und ähnliches eintrage. Es war wie einen Wink mit dem Zaunpfahl, weil es sagte: "schreib dies auf, der Herr sagt dir das Max JETZT gehen soll!"
Wie es aussieht ist das Max erste Prüfung demütig zu werden und auch meine!
Oft verstehen wir Gottes Wege nicht, sie sind seltsam-doch richtig und wie richtig sie sind und wie wichtig es ist sie zu befolgen, das lernen und sehen wir erst später!

Max kam also sovort am nächsen Tag zu mir damit wir die letzten Tage zusammen verbringen konnten. Wir machen alles zusammen. Wenn wir uns nicht sehen können, da Max und ich drei Stunden von einander entfernt wohnen, Telefonieren wir. Morgens bevor wir aus dem Haus gehen. Sobald wir wieder zu hause sind und schlafen dann am Telefon ein! Wir brauchen uns also ständig.
In diesen letzten Tagen nun also war es anfangs noch normal. Die Mission hat man sich nicht wegdenken können aber man hat es irgendwie verdrängt.
Wir haben einfache Dinge gemacht. Dinge die wir immer machen. DvDs gucken, uns gebräunt, gestritten, vertragen, gelacht, einen spaziergang in Weilburg bei dem Max mir nur sagte dass ich die bin, die er heiraten möchte, wir haben gerauft, uns geküsst, uns gesagt wie sehr wir uns brauchen und auf uns warten werten.

Max durfte dann endlich in den Tempel um dort neue heilige Handlungen durchzurühren, für die man als zukünftiger Missionar befähigt ist. Es war sicherlich ein ganz besonderer Tag für ihn und eine wundervolle Erfahrung mehr über unseren Herrn Jesus Christus und wie wir zu ihm zurück kommen können zu erfahren. Es waren seine Eltern meine Eltern und mein Bruder meine Cousine und eine Freundin mit dabei. Viel hat er nicht gesagt. Er war danach auch ganz normal :) aber ich weiß wie besonders es für ihn war! Er ist ein toller Mann!!!

Unsere gemeinsame Freundin kam danach mit zu uns. Wir haben mit den Jungen Erwachsenen aus unserer Gemeinde einen DvD abend gemacht und waren danach bei uns zu hause.
Am nächsten Tag haben wir viele für Max in Frankfurt besorgt. Anzüge, Schuhe, Kamerea... alles was man so braucht. Dieser Tag war toll. Denn ich durfte dabei sein wir Max langsam aber sicher zum Missionar wird.

Den nächsten Tag waren wir mit meinem kleinen Bruder und unserer Freundin im Schwimmbad. Ich kann nur eins sagen. Mit echten Freunden kann Zeit so wertvoll sein!


Dann fuhren wir mit Max' Eltern zu ihm nach Hause. In dieser Umgebung, ging es mir schon wesentlich schlechter. Nicht wegen seiner Familie, denn die ist einfach super. Aber für mich fühlte sich alles immer mehr nach Abschied an und bei ihm zu Hause, wusste ich - bald war Endstation. Wir gingen noch viele Besorgungen machen, schauten gemeinsame Filme bei denen ich mich in seine Arme kuschelte und ihn eigentlich nie mals wieder weglassen wollte.

Es kam sein Abschiedssonntag in der Gemeinde. Er gab eine so tolle Ansprache!
Ich weiß was für ein großartiger Missionar er werden wird! Ich glaube in diesem Moment wussten das alle in der Gemeinde!

Meine Familie war auch gekommen. Nach einem großen Essen fuhren wir zu Max nach hause.
Anne, meine kleine Schwerster, hat für Max ein Abschiedslied geschrieben und dort vorgesungen. Ich wurde immer trauriger. Mein Herz weinte und irgendwann auch ich.
Nils mein kleiner Bruder hat die letzte Woche noch mit bei Max verbracht.
Das war mir eine Große Hilfe.
Wir sind mit Max Bruder Mathias und Nils später zu einem Denkmal gefahren.
Dieser Abend war auch so unvergesslich. Auf diesem Denkmal Max nahe zu seine und einen so wundervollen Ausblick zu haben. Zu sprüen das es einen Gott gibt der alles erschaffen hat... und dann zu wissen, dass man aber bald überall ohne seinen Partner hingehen muss... so viele Gedanken waren in meinem Kopf.

In den letzten Tagen wurde ich immer trauriger. Ich weinte so viel. Ich hatte schlechte Träume vor Angst alleine zu sein. Max tröstete mich immer! Er kann das am besten!

Am Mittwoch war die Einsetzung von Max. Von jetzt an war er ein Elder und musste sich an Regeln halten. Alleine die Fahrt dort hin, die übrigens auch lustig war, weil das Navigationssystem einen sehr kurvenreichen Weg rausgesucht hatte und wir sogar durch einen Acker fuhren, war ansonsten wie eine Folter. Von nun an würde nichts mehr so sein wie es war!

Max bekam einen ganz wundervollen Segen zu seiner Einsetzung. Ein paar Dinge, die ich noch wusste habe ich aufgeschrieben.

Max ist der wundervollste Mann den ich kenne. Er gibt mir das Gefühl die schönste Frau zu sein und lässt mich spüren wie groß seine Liebe ist. Er ist immer für mich da und wird es auch jetzt in diesen zwei Jahren sein!

Ich sehne mich nach dir Max. Du bist es! Ich werde dir immer treu sein! In Gedanken und in Taten! Du bist die Erfüllung, die mein Leben lebenswert macht!

ICH LIEBE DICH!

Max und Feli Mitglieder der Kriche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage


Meinen Freund Max durfte ich vor zwei Jahren kennenlernen.
Wir sind beide Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage, und so hat Max sich dazu bereit gemacht auf Mission zu gehen und den Menschen Gott näher zu bringen und Gottes Werk auf der Erde zu verkünden. Er ist in die alpenländischen Mission eingesetzt worden - deutsche Schweiz, Österreich, Münschen und Stuttgart.

Es ist eine große und besondere Aufgabe der er sich die nächsten beiden Jahre widmen wird.
Aber er wird dadurch auch groß und stark gemacht werden. Er findet näher zu unserem Herrn Jesus Christus und lernt auf ihn zu bauen und alles was er tut mit Glauben zu machen. Er wird das Potential, was in ihm steckt viel besser ausschöpfen können. Er wird leren was es heißt auf den Herrn zu vertrauen, den Heiligen Geist ständig bei sich haben zu dürfen, Offenbarungen zu empfangen und er wird demütig gemacht werden. Außerdem kann er eine Menge lernen um der beste Ehepartener für mich zu werden! :) Er lernt rücksichtsvoll zu sein, feinfühlig für die Menschen um ihn herum, er wird noch hilfsbereiter, strebsamer, er lernt alles mit Liebe zu tun, er bekommt Durchhaltevermögen und er wird so viele Segnungen erlangen!!!

Ich liebe ihn und auch wenn es mir so schwer fällt meinen besten Freund, Partner, mein Glück, meine große Liebe gehen zu lassen, habe ich es getan und alles das was auf mich zukommt und wie ich es schaffe diese zwei Jahre ohne ihn zuüberstehen, werde ich in diesem Blog aufschreiben.

Ich sehe den Blog als Therapie für mich selbst, mit der Sache umzugehen und vielleicht anderen helfen zu können, die das gleiche oder etwas ähnliches durchmachen.
Außerdem kann ich versuchen es Max gleich zu tun und so zu missionieren.
Wenn also jemand Fragen zu unserer Kirche hat, dann kann er mich einfach anschreiben! Ich freue mich!

Max- Ich liebe dich über alle Maßen, du bist das was ich brauche, du gibst mir alles was ich brauche und auf dich lohnt es sich zu warten. Du weißt ja- auf dich würde ich noch länger warten! Danke für dein Vertrauen und für deine unermesslich große Liebe für mich!
Du machst mich zur glücklichsten Frau auf allen Welten die es gibt!!!

Ich liebe dich!!!