Samstag, 13. November 2010

dieser Ball war ein Traum!!!


Diese Woche hatte ich unglaublich viel zu tun. Ich war unglaublich gestresst. Hatte einige Angstzustände(ob ich alles schaffen würde, was mir bevorstand). Hab dann natürlich Max so sehr vermisst dass ich weinen musste… kam wie öfters mal alles zusammen. Den ganzen Stress hatte ich, weil ich einen Ball organisieren musste, gemeinsam mit meinem Bruder Jan. Das war echt viel Arbeit. Im nach hinein kann ich sagen, dass ich was so eine Planung angeht sehr sehr sehr viel gelernt habe. Komischer Weise hat alles – wirklich alles geklappt!

Leider konnte Jan an diesem unglaublichen Abend nicht dabei sein. Er musste zu einer Fahrt übers Wochenende mit seinem Chor. Zuerst hat mich das total runtergezogen. Mir hat der Halt für den Abend gefehlt. Hört sich komisch an. Aber ich habe so was noch nie gemacht. Habe auch noch nie durch den Abend geführt. Falls irgendwas nicht geklappt hätte, hätte ich nur als doofe dagestanden… ^^ usw.

Sascha – er und seine Frau haben das Pfahlmusical geleitet- hat sich gaaaanz kurzfristig dazu bereit erklärt mit mir durch diesen Abend zu führen und das Eröffnungslied zu singen. Als wir es am Abend davor das erste mal übten… da wusste ich langsam „jetzt wird alles gut“
Das war mir zuvor so viel Angst gemacht hat… das war weg! Sascha hat so locker und witzig und einfach toll durch den Abend geführt und mit der Zeit wurde ich auch immer lockerer 
Das war so ein großer Segen. So gut wie jeder der an mir vorbei lief sagte mir dass das wohl der wunderschönste Ball war, auf dem sie gewesen sind. Das war für mich so eine tolle Bestätigung - dass sich der ganze Stress so gelohnt hat. Ich selbst bin bis jetzt immer noch hin und weg von diesem Abend. Es war alles so perfekt. Konnte es kaum glauben dass alles, wirklich alles geklappt hat. Wir hatten ein tolles Programm eine Wahnsinns Band, die so gut ankam, dass sie im Grunde nen Konzert gegeben haben, weil alle vor der Bühne geklebt haben und mit der Band gefeiert haben. Es gab eine bezaubernde Dekoration, super Essen und eine umwerfende Beleuchtung.

Mir wurde natürlich von einigen Leuten geholfen. Das hätte ich sonst wohl nie geschafft! War Hammer, was diese Leute gemacht und vollbracht haben. Alles so ein Segen, das weiß ich wirklich.

Als ich heute zum Gemeindehaus kam um noch etwas aufzuräumen war das erste was ich von einer Freundin gesagt bekam (Sarah) –dass der Ball perfekt war und dass es wohl auch echt nen Segen war, dass die Band alle so begeistern konnte. Das habe ich mir sehr zu Herzen genommen und konnte ganz besonders heute viele kleine und große Segnungen in meinem Leben erkennen.
Ich kann eins wirklich sagen, seit dem Max auf Mission ist bin ich wirklich sehr gesegnet! Es war auch jetzt im nach hinein ein großer Segen, dass mir dieses Ballprojekt gegeben wurde. Das hat mich sehr erfüllt! Und es kam mal wieder zur richtigen Zeit-wenn ich jetzt schon in meiner neuen Ausbildung gewesen wäre, hätte ich das nie machen können.

Ein Danke an alle die da waren und den Abend einfach genossen haben!!! =)

Habe an dem Ballabend noch mit einer Freundin gesprochen. Wir haben uns etwas über Freundschaften unterhalten. Freundschaften sind natürlich sehr wichtig in unserem Leben. Sie können uns viel Halt und Hilfe geben. Jedoch kann ich sagen, dass eine Familie einem die größte Kraft schöpfen lasst. Es ist einer der größten Segen eine intakte Familie zu haben. Es ist ein noch größerer Segen eine intakte Familie im Evangelium zu haben. Ich habe schon einmal geschrieben, dass ich seit langem keine wirkliche beste Freundin mehr habe. Das hat mich sehr oft sehr traurig gemacht. Eine Freundin vor einem nichts peinlich sein muss, eine mit der man alles bereden kann, die wie man selbst ein Popstar sein will und mit der man im Wohnzimmer Hip Hop tanzt. Als ich dann mit Max zusammen war, war es einfach so toll, wieder mit jemandem so eng befreundet zu sein und zu wissen dass man irgendwie nie alleine ist. Das hat es um so schlimmer gemacht, als er gegeangen ist. Ich dachte ohne seine Freundschaft- eher ohne ihn in nächster Nähe zu haben, wäre ich einfach nur noch einsam. Aber meine Familie hat mir das Gegenteil gezeigt. Meine Familie ist echt das Größte was ich habe-egal was ist-sie sind da! Und ich durfte Erkennen, dass ich doch nicht so alleine war, wie ich gedacht habe. Ich musste nur meine Augen öffnen. Das heißt nicht dass ich endlich eine beste Freundin gefunden habe, aber dass es einige gibt die für mich da sind und vor allem für die ICH DA SEIN KANN(das ist mindestens genauso schön!). Und das heißt, dass wir vom Herrn immer wieder neue Möglichkeiten bekommen etwas zu ändern.

Wir müssen für das dankbar sein, was wir haben und Gott nicht böse sein, für das was wir nicht haben!!!

Und wir sollten versuchen für jeden Menschen gute Gefühle zu haben.
Es bringt uns auf die Dauer nichts zornig oder wütend zu sein. Zorn kann nichts ändern. Wut kann nichts ändern. Verändern oder eher verbessern können wir nur etwas durch Liebe und durch unser Vorbild. Ich habe auch viele Vorbilder, durch die ich motiviert bin mich zu bessern. Es ist so wichtig ein Vorbild zu sein. Das kann so vielen Menschen helfen über ihren eigenen Schatten zu springen!

Auch sollten wir versuchen jedem alles zu gönnen was er hat. Irgendwann sind wir in der Herrlichkeit bei unserem Vater im Himmel, und dann ist es uns so egal ob irgendjemand hübscher, reicher, besser oder beliebter war. Dann freuen wir uns über jeden, mit dem wir dort sein können und freuen uns über jeden, der diese Freude die wir dort empfinden auch haben kann!!!

Habe was interessantes gelesen. Und muss dass leider aus eignener Erfahrung bestätigen. „Teilnahmslosigkeit kann uns sehr schwächen“ Wenn wir zwar in die Kirche gehen aber nicht verinnerlichen was gesagt wird, können wir diese Dinge im Alltag nicht anwenden. Wir gehen weniger in den Tempel fühlen den heiligen Geist nicht mehr so stark oder kaum noch…
Wenn wir etwas tun, dann sollten wir es richtig tun. Das gilt auch für das Sonntags in die Kirche gehen!!!

Als ich vor ein paar Stunden den Rest einer Ansprache gelesen habe, habe ich so sehr den Geist verspürt! Das hat mein Zeugnis sehr bestätigt. Ich kann wirklich sagen, dass ich weiß dass es einen Gott gibt. Ich weiß es in diesem Moment-durch seinen Geist!!!

Max ich liebe dich! Es ist echt so krass wie du dich verändert hast. Wie zielstrebig du geworden bist! Du bist mir ein riesiges Vorbild!!!

Ich liebe dich!!!

1 Kommentar:

  1. Liebe Feli,

    du bist eine so besondere und tolle junge Frau!
    Ich habe dich einfach lieb!

    Sabine ♥

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