Das Musical ist jetzt zu Ende…
Die vorerst letzte Aufführung war am letzten Samstag. Eine Freundin von mir – Sissy- ist mitgekommen. Es war echt noch mal ein ganz anderes Erlebnis die Vorstellung mit ihr zu sehen. Echt toll!!! Sie ist mir auch in vieler Hinsicht ein echtes Vorbild. Ich bin so was von froh sie zu kennen!!!
Ich hoffe dass alle, die bei dem Musical mitgemacht und mitgewirkt haben auch so viele Segnungen bekommen haben wie ich. Bzw. diese erkennen! Heute Morgen als ich gebadet habe, habe ich auch darüber nachgedacht. Anfangs wollte ich gar nicht mehr mitmachen. Das war einfach so ein riesen Stress usw… Und jetzt-> nach einem Jahr sehe ich was ich alles verpasst hätte, wenn ich nicht mitgemacht hätte. Ich habe soooooooooo viele wunderbare Menschen kennengelernt. Ich konnte für andere da sein-und das macht einen selbst so glücklich!!! Andere waren für mich da und sind es immer noch! Ich konnte mein Zeugnis stärken. Durch das Musical habe ich eine ganz tolle Schulnote bekommen-> die Geschichte habe ich hier glaube ich schon mal reingeschrieben-> das war ein echter Segen und der Wendepunkt für mich, das Musical zu lieben und es nicht als zusätzliche Belastung zu sehen. Ich konnte Zeit mit meinen Geschwistern verbringen! Ich habe so viele liebe Komplimente bekommen und das ist auf alle Fälle auch eine Sache die einem gut tut!
Ich konnte an einem Wunder teilhaben: aus einzelnen Menschen und kleinen Grüppchen wurde eine starke Gruppe die eine wunderbare Botschaft vermittelt hat!!!
„Wir könnem durch unser Vorbild, für andere Menschen zu Helden werden!“
Viele sind über sich hinausgewachsen und haben neue Talente entdeckt. Es war eine wunderbare Zeit die für mich so kostbar geworden ist. Ich werde das nie vergessen! Danke für alle neuen Freundschaften!!!
Heute Morgen habe ich einen Film gesehen. Ein Ehemann kam von der Arbeit nach Hause und hat seine Frau zur Begrüßung umarmt und geküsst.. und es war einfach so eine perfekte wunderschöne Szene. Ich habe darauf Max den ganzen Tag so Hammer vermisst :S habe auch die ganze Zeit von ihm und mir geträumt, und mir vorgestellt, dass das bei uns auch mal so schön sein wird….
Konnte heute wieder einige Tage abkreuzen an meinem Kalender. Das hat echt gut getan!
Dann bin ich mit dem Zug nach Frankfurt gefahren. Unterrichte da ja Ballett. Auf dem Weg habe ich nun endlich mal die eine Geschichte aus dem Liahona gelesen(unsere Kirchenzeitschrift –mit Informationen über unsere Kirche und ihre Mitglieder und Ansprachen usw…), die Max mir bestimmt vor vier Wochen mitgeschickt hat.
Ich habe mich so geärgert, dass ich sie nicht schon vorher gelesen habe. Aber jemand ganz bestimmtes hat mich immer davon abgehalten-weil er wusste wie diese wahre Geschichte mein Zeugnis stärken wird! Ich trage sie seit Wochen mit mir rum. Als ich sie nun also im Zug gelesen habe, musste ich echt weinen. Diese Geschichte lehrt uns Demut. Alles - egal wie es kommt- egal wie hart es ist- man muss es akzeptieren und versuchen aus den schweren Zeiten stärker herauszukommen. So können wir unserm Herrn am ähnlichsten werden!
Bitte Bitte Bitte – lest diese Geschichte!!!!!!!
Sie wird viel in euch bewegen und euch vielleicht auch helfen bestimmte Dinge anzunehmen und nicht so schnell zu denken, dass ihr alleine seid oder dass der Herr nicht bei euch ist und euch hilft!
eine wahre Geschichte:
Hoffnung
durch die heiligen Handlungen
des Evangeliums
"Ich bin auf den Philippinen geboren und aufgewachsen.Dort lernte ich meine Frau Monina kennen und
heiratete sie. Dort wurde auch unser Sohn Mark geboren.Mitte der Neunzigerjahre zog unsere Familie nach
Saipan, einer kleinen Insel im Pazifik. Dort waren wir aktive Mitglieder einer anderen Kirche. Manchmal sah ich zwei junge Männer, die auf der Insel umhergingen. Sie waren ordentlich gekleidet, mit weißem Hemd und Krawatte. Ich wusste, dass sie Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage waren, aber ich hatte nicht die Absicht, mich einer anderen Kirche anzuschließen. Wenn ich sah, dass sie auf mich zukamen, drehte ich mich um und ging in die entgegengesetzte Richtung.
Meine Einstellung den Missionaren gegenüber änderte sich, als zwei meiner Freunde, Mel und Soledad Espinosa,sich der Kirche anschlossen. Sie luden uns ein, uns mit den Missionaren zu treffen, und hauptsächlich aus Neugier stimmten wir zu. Unser erstes Treffen war im August 2007, und als uns die Missionare ihre Botschaft brachten, fühlte ich etwas Machtvolles. Mein Herz schlug schneller, und ich verspürte am ganzen Körper ein Kribbeln. Später erfuhr ich, dass sich auch meine Familie inspiriert und erbaut fühlte. Unsere Gefühle wurden in den folgenden Monaten, als wir mehr über das Evangelium Jesu Christi erfuhren, noch stärker.
Ungefähr zu der Zeit, als wir begannen, uns mit den Missionaren zu treffen, ließ Moninas Kraft nach und sie bekam am ganzen Körper merkwürdige Schwellungen. Ihre Arthritis wurde schlimmer als je zuvor. Wir suchten einen Arzt auf, aber keine der Untersuchungen brachte ein Ergebnis. Im Laufe der Monate verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand so sehr, dass sie zusätzliche ärztliche Behandlungen brauchte. Im Dezember flog Monina auf die Philippinen, um dort weitere Ärzte aufzusuchen. Ich blieb in Saipan, damit ich weiter arbeiten und mich um unseren halbwüchsigen Sohn kümmern konnte.
Vor ihrer Abreise sagte mir Monina, dass sie sich nach ihrer Rückkehr nach Saipan taufen lassen wolle. Sie bat mich auch, mich weiterhin mit den Missionaren zu treffen, auch wenn sie dann einige der Lektionen verpassen würde. Ich versprach ihr, dass Mark und ich die Treffen fortsetzen würden. Während sie auf den Philippinen war, sprachen wir regelmäßig miteinander, sodass ich alles über ihre Arztbesuche erfuhr und sie hörte, was wir über das Evangelium erfuhren. Meine Frau berichtete mir, dass sie jeden Tag weniger Schmerzen habe, und ich war glücklich, dass die medizinische Behandlung Erfolg zeigte. Anfang Januar 2008 kaufte ich ein Flugticket, um sie zu besuchen, aber sie war sich sicher, dass sie bald nach Saipan zurückkehren würde und dass es nicht nötig war, Geld für den Flug zu verschwenden. Sie sagte mir, dass
sie mich liebe und dass sie mich und unseren Sohn vermisse, aber sie versicherte mir, dass alles gut werden würde. Drei Tage später starb sie plötzlich. Die Ursache:unentdeckte Leukämie. Mark und ich waren fassungslos – und untröstlich. Wir flogen sofort auf die Philippinen zur Beerdigung und kehrten dann nach Saipan zurück. Das war die schwerste Zeit unseres Lebens. Mein Kummer war so groß, dass es mir schwerfiel, jeden Morgen aufzustehen. An einem besonders schwierigen Tag erinnerte Mark mich an etwas, wasdie Missionare unserer Familie gesagt hatten. Er sagte: „Papa, weine nicht so viel. Mama ist an einem göttlichen Ort. Sie ist in der Geisterwelt.“ Ich war so dankbardafür, dass ein gerechter Gott dafür gesorgt hatte, dass Monina die Möglichkeit hatte, weiterhin das Evangelium kennenzulernen; dass jeder, der jemals gelebt hat, die Chance hat, das Evangelium Jesu Christi entweder anzunehmen oder abzulehnen – sei es in diesem Lebenoder im nächsten.Als ich mehr über die Lehren Jesu Christi erfuhr, erkannte
ich, dass der Vater im Himmel uns noch viel mehr ermöglicht hat. Durch ihn war es Monina möglich, wichtige heilige Handlungen, wie etwa die Taufe, zu empfangen. Bevor meine Frau auf die Philippinen geflogen war, hatten wir darüber gesprochen, uns taufen zu lassen und Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu werden. Obwohl sie sich in diesem Leben nicht taufen lassen konnte, hatte uns der Vater im Himmel nicht ohne Hoffnung gelassen. Mark und ich erlebten in den folgenden Monaten noch mehrere Prüfungen. Nachdem ich zur Beerdigung meiner Frau auf die Philippinen geflogen war, verlor ich meine Arbeit. Ich verkaufte unser Auto, um Moninas Krankenhausrechnung zu bezahlen. Außerdem mussten Mark und ich uns an ein Leben ohne Monina gewöhnen. Trotz aller Widrigkeiten gab uns unser neu gefundener Glaube Hoffnung, und wir ließen uns im April 2008 taufen. In den darauf folgenden Monaten fand ich eine neue Arbeit und konnte die Krankenhausrechnungen bezahlen. Mark und
ich setzten uns das Ziel, an der Tempelfahrt unseres Zweiges teilzunehmen, um als Familie aneinander
gesiegelt zuwerden. Wir sparten alles Geld, was wir erübrigen konnten, und bereiteten uns geistig vor.
So reisten wir im Mai 2009 mit unserem Zweig zum Tempel. Als wir uns auf die Reise vorbereiteten,
erlebten wir hautnah den zerstörerischen Einfluss des Widersachers, aber auch die Liebe unseres Vaters im Himmel, die uns stärkte und aufbaute. Am Tag vor der Abfahrt zum Tempel wurde ich sehr krank. Einige
Mitglieder hatten unerwartet Probleme mit der Einreise, andere hatten Schwierigkeiten, einen Pass zu bekommen. Unsere Freunde, die Espinosas, die uns vom Evangelium erzählt hatten, verloren in der Woche, in der wir im Tempel sein wollten, ihre Arbeit. Schlimmer noch, ein Mitglied der Zweigpräsidentschaft, der zum ersten Mal den Tempel besuchen wollte, verlor drei Tage vor der Reise seinen Vater, nachdem dieser plötzlich erkrankt war. Aber schließlich stärkte der Herr jeden von uns und ermöglichte es 42 Mitgliedern
des Zweiges, den Tempel zu besuchen. Für sechzehn von uns war es das erste Mal. Der 13. Mai 2009 ist ein Tag, den ich nie vergessen werde. Als ich am Tempel ankam, warendie Last und der Schmerz wegen
des Todes meiner Frau plötzlich verschwunden. Obwohl mich der Gedanke an den Tempel zuerst etwas nervös machte, weil ich nicht genau wusste, was ich tun und wohin ich gehen musste, verspürte ich in dem Moment, als ich den Tempel betrat, Ruhe und Frieden. Es war völlig anders als auf den belebten Straßen direkt vor den Türen des Tempels. Im Laufe des Tages gewannen die Erlebnisse, die ich im Tempel hatte, immer mehr an Bedeutung und Macht. Am Morgen vollzog unser Zweig Taufen für Verstorbene. Als ich zusah, musste ich an meine Frau denken, die vor eineinhalb Jahren den Wunsch geäußert hatte, getauft zu werden. Dann wurde ich Zeuge, wie sich dieser Wunsch erfüllte. Eine Freundin wurde stellvertretend für Monina getauft. Aber der bedeutungsvollste Teil meiner Reise war am späten Nachmittag, als ich in den
Siegelungsraum ging. Meine Frau und ich hatten schon vor Jahren geheiratet, aber wir waren nicht im Tempel durch die Priestertumsvollmacht unseres Vaters im Himmel getraut. Als meine Frau starb, dachte ich, ich hätte sie für immer verloren. Aber als ich mich mit den Missionaren traf, erfuhr ich, dass im Tempel Familien für die Ewigkeit aneinander gesiegelt werden können. Als ich in den Siegelungsraum
des Manila-Tempels ging, war ich von meinen Gefühlen überwältigt. Schon seit meiner Taufe wusste ich, dass die Segnungen des Evangeliums wahr sind, aber in diesem Moment konnte ich bezeugen, wie wertvoll
sie waren. Als Mark und ich am Altar knieten, um als Familie gesiegelt zu werden, spürte ich die Gegenwart meiner Frau. Ich hörte ihre Stimme, und es war, als ob ich ihre Hand hielte. Mit meinem ganzen Herzen spürte ich Moninas Anwesenheit. Da wusste ich, dass wir eine ewige Familie waren."
Max, du weißt ja… ich vermisse dich unendlich viel!
Wenn ich auch mein Leben zurück blicke kann ich jetzt echt sagen- mein Leben wurde von meinem Vater im Himmel geführt und geleitet. Jetzt passt so viel zusammen! Das ist der Wahnsinn!
Ich bin so dankbar dafür, dass ich so viel in den letzten Jahren und besonders in der letzten Zeit lernen konnte. Ich bin dem Herrn dankbar dafür, dass er mir Wege bereitet hat, dass ich wieder ein neuer Mensch werden konnte. Klingt komisch, ist aber wahr… ich hatte durch einige Dinge die ich durchgemacht habe, in mancher Beziehung nen echten Knacks. =)
Zum Beispiel habe ich endlich mein Gewicht wieder im Griff. Ich kann seit einem Jahr essen ohne schlechtes Gewissen und ohne gleich zuzunehmen. Durch die Schule auf der ich war, wurde mir die Möglichkeit gegeben dies zu schaffen!
Ich kann wieder bei anderen Leuten übernachten und gehe auch wieder lieber aus. Als ich ein Jahr weg von zu Hause gewohnt habe, hat mir das nicht gut getan. Wollte damals unbedingt auf die Balletthochschule…. Und naja… ich war einfach zu jung (14-15 Jahre). Seit ein paar Monaten erst gehe ich wieder gerne weg und unternehme was mit anderen. Es hat glaube ich damals zwei Jahre gebraucht bis ich überhaupt wieder woanders übernachten konnte.
Was ich einfach sagen will ist, dass wir immer eine Möglichkeit bekommen, durch die schweren Prüfungen positiv und stärker zu werden und dass wir uns nur von Herrn führen lassen müssen!
Der Herr hat Max nun in die Alpenländische Mission geführt und sicher werden auch nach ein paar Jahren immer noch positive Dinge geschehen, die damit im Zusammenhang stehen, dass Max genau an diesem Ort war!
Max, ich liebe dich!!!
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