Montag, 16. August 2010

in der Schule - Max du fehlst...




Der erste Schultag seit dem Max weg ist. Hm... Irgendwie war ich sehr aufgedreht heute. Vielleicht weil es mich doch irgendwie mitgenommen hat, dass ich nicht mit Max telefoniert habe bevor ich aus dem Haus gegangen bin und wahrscheinich auch weil ich mich ein bisschen allein gefühlt habe. Ich habe noch oft ein Stechen in der Brust, dass mir sagt dass Max nicht hier ist oder in erreichbarer Nähe. Auch im Unterricht habe ich Max vermisst, obwohl er ja sonst auch so gut wie nie im Unterricht dabei war. Ich konnte heute an dem Unterricht auch nicht wirklich teilnehmen, da ich noch krank bin. Und wenn man dann so am Rand sitzt ... da ist man nicht ganz so abgelenkt...
Aber wie gesagt- in die Zukunft blicken! Das ist das Wichtigste. Denn die Vergangenheit ist vergangen. Trotz allem war ich sehr mit Dank erfüllt. Für die Freunde, die Lehrer, dass ich es so weit geschafft habe usw...
Es wird mir bestimmt gut tun auch wieder einen festen Tagesablauf zu haben.

Als Max noch hier war, habe ich im Zug nichts produktives machen können, weil ich einfach zu abgespannt war. Jetzt kann ich die Zeit nutzen um Briefe zu schreiben, das ist echt gut! Damit habe ich gleich angefangen.
Und ich kann es selbst kaum glauben, aber ich habe an einem Bahnhof an dem ich warten musste sogar eine Ansprache aus dem Liahona gelesen. Wirklich, dass sage ich keines Falls um zu zeigen wie viel ich mich mit geistigen dingen beschäftige, sondern dass wenn es hart auf hart kommt, wir auf einmal willig sind uns zu ändern. Und ich hoffe dass ich das so beibehalten kann! Und ich hoffe dass alle die das hier lesen auch willig gemacht werden wollen :) was Prüfung bedeutet. Aber Prüfung heißt ja bekanntlich auch Segen. Ich merke oft wie schnell man davon abgehalten wird das Richtige zu tun -> zum Beispiels in den Schriften zu lesen, oder zu beten. Und sobald man sich dazu durchgerungen hat, möchte man die Zeit, die man mit Gott verbracht hat nicht mehr missen.

Max hat geschrieben, dass sie als Missionare der Welt und jedem Menschen mit einem Lächeln begenen sollen. Nicht nur ein Lächeln auf den Lippen sondern auch ein Lächeln im Herzen. Man kann sein Herz wirklich lächeln lassen! Das bewirkt einiges! Man fühlt es richtig.

Max, ich danke dir für jedes Wort, dass du mir schreibst!
Das ist alles so kostbar für mich!
Meine Gedanken sind stänig nur bei dir!

Ich liebe dich und noch viel mehr als das!

Dein Frau Feli

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen