Sonntag, 20. März 2011

nicht so schnell vergessen


Ich bin unglaublich dankbar, weil ich so sehr gesegnet bin seit dem Max weg ist. Das hört sich jetzt vielleicht erst mal komisch an… aber ich habe wirklich die Möglichkeit bekommen einen Neuanfang zu machen. Heute war ich so froh darüber dies getan zu haben! Und ich war froh über diese Erfahrung die der Vater im Himmel mir gegeben hat.
Meine neue Schule ist einfach nur toll und ich liebe sie. Meine Arbeit ist super auch wenn insgesamt alles sehr kraftraubend ist.

Max fehlt mir oft. Wem nicht? *lach*Aber zum Glück kann man ja doch so einiges verdrängen. Und da ich so viel positives erlebe mit dem ich nie gerechnet hätte, stillt das den Schmerz um einen großen Teil.
Ich weiß von anderen, die jetzt auch ihren Freund für zwei Jahre dem Herrn geben müssen. Ich hoffe, dass auch ihr die große Möglichkeit seht stark aus euch selbst zu sein. Jetzt zu lernen, dass man selbst durch eine Schlucht kommt und sich nach oben kämpfen kann-oder vielleicht eher man selbst mit dem Vater im Himmel – aber eben ohne seinen Liebsten der einem doch sonst so gerne viel abgenommen oder einfacher gemacht hat. Hoffe ich habe das irgendwie verständlich ausgedrückt.

Ich sage mir oft: „wem viel gegeben ist, von dem wird auch viel gefordert.“

Es haben nun noch einem mal Proben für das Pfahlmusical angefangen und ich wollte dazu nur sagen, dass ich wie viele andere auch keine Lust hatte auf die Proben und mich auch dem entsprechend benommen habe. Ich habe aber heute Morgen einsehen müssen wie falsch das war.Ich möchte keinen Moralapostel spielen nur meine Gedanken äußern die ich heute Morgen diesbezüglich hatte. Alle, die am Musical in irgendeiner Weise mitgewirkt haben, haben so viele Segnungen bekommen! Ich kann sagen dass dieses Musical mir unglaublich viel gegeben hat. Es war ein Treffpunkt für Freunden in der Kirche und das ein ganzen Jahr lang. Ganz tolle und wunderbare neue Freunde habe ich gewonnen und es ist einfach klasse, dass man sich an jeder größeren Pfahlaktivität so dermaßen wohlfühlt, weil man die Leute kennt und lieben gelernt hat. Und dann natürlich geistige Erlebnisse, oder auch eine Erweiterung seiner eigenen Fähigkeiten, man konnte für andere da sein und man war es gerne und auch das war eine wunderbare Sache.
Und jetzt werden wir vielleicht auf die Probe gestellt. Haben wir vergessen, was der Herr für uns gemacht hat und murren wir, weil wir nicht so viel Lust haben!? Oder sind wir dankbar noch einmal zusammen kommen zu können - Den stress gemeinsam durchzustehen und das zu schätzen, was wir uns aufgebaut haben. Und wer weiß wofür wir es noch mal aufführen. Vielleicht wird dadruch irgendwo ein kleines Wunder wahr!

Zum Schluss teile ich einfach meine Ansprache die ich für heute vorbereitet habe mit euch:

„Thema LuB 58:26-29
LuB 58:26: „Denn siehe, es ist nicht recht dass ich in allem gebieten muss, denn wer in allem genötigt werden muss der ist ein Träger und nicht ein weiser Knecht, darum empfängt er keinen Lohn.“

Wenn wir immer genötigt werden müssen etwas zu tun, kann unser Fortschritt nur sehr langsam wachsen. Es muss erst eine Konstante entstehen bevor man einen Schritt weiter gehen kann. Wenn ich nur ab und zu bete, oder vor allem dann, wenn es mir schlecht geht, kann ich sehr schwer eine gute Beziehung zum Vater im Himmel aufbauen. Es dauert lange bis ich ihn ein Stückchen besser kennen lerne. Wenn ich oft bete ihn in mein Leben mit einbeziehe und mich und mein Leben ihm anvertraue, werde ich schnell mehr über ihn erfahren und Vertrauen zu ihm aufbauen. Ich lerne wie er mit mir redet, wie er mir Antworten gibt, ich erkenne ihn in meinem Leben wieder. Dies setzt natürlich eine Regelmäßigkeit des Betens vor raus. Auf diese Beziehung zum Vater im Himmel kann ich dann aufbauen und sie noch um ein vielfaches verbessern.

Wenn der Herr weiß, dass ich ein Träger Knecht bin. Wenn es immer lange dauert, bis ich etwas anfange, oder beginne einen Auftrag des Herrn auszuführen, dann kann er sich nicht wirklich auf mich verlassen. Darum wird er mir vielleicht keine wichtigen Aufträge anvertrauen. Und wiederum habe ich eine Gelegenheit vergeben, durch die ich hätte wachsen können.

Ich denke wir würden es genauso machen. Wir haben einen wunderbaren Kater Scott. Wenn ich wüsste, dass wir alle für einige Zeit nicht zu Hause wären, würde ich ihn aus Liebe und Sorge auch nur jemandem anvertrauen, dem ich vertraue, der zuverlässig ist.

Diese Schriftstelle beinhaltet, dass wir uns anstrengen sollen. Das wir unser Potential auch nutzen sollen. Dass wir den Herrn nicht in jeder Kleinigkeit fragen müssen, oder für jede Kleinigkeit ein Gebot brauchen. Sondern wissen –wir haben das Wort der Weißheit! Dann wird dies mir sicherlich helfen zu wissen, dass es in meiner Situation nicht klug ist auf die super coole Abschlussparty zu gehen wo alle nur Alkohol trinken. Dafür sollte ich kein Gebot brauchen, was mir Partys verbietet.

Der Vater im Himmel hat jedem von uns verschiedenes Potential gegeben, welches wir gebrauchen sollen, welches wir nutzen sollen erweitern sollen. Wir müssen manchmal einfach demütig genug sein, die Liebe des Vaters im Himmel für zu erkennen. Es wird immer jemanden geben, der besser ist als wir, der vielleicht noch viel mehr kann als wir. Aber von uns wird erwartet aus dem was wir haben etwas zu machen und es zu teilen.

Gleichnis von den Talenten: - drei Männer bekommen eine verschiedene Anzahl von Talenten (Geld).
- Der erste bekommt fünf, der Zweite bekommte zwei und der Dritte bekommt drei Talente
- Nach einiger Zeit sollen sie Rechenschaft über die Talente ablegen.
- Der mit den fünf talenten hat noch fünf dazu gewonnen, der mit den zwei Talenten hat zwei dazubekommen und zu beiden wird gesagt „du bist ein guter knecht! Der mit den zwei talenten hat die gleiche arbeit geleistet wie der mit den fünf talenten – beiden habe eine andere anzahl mit gebracht, aber beide haben sie ihr talent verdoppelt. Nur der dritte Knecht hat sein Talent vergraben, aus Angsta auch dieses noch zu verlieren.
->Es ist egal wieviele Talente wir haben… wir müssen sie nur nutzen!

Ich habe diese Woche im Fernsehn die Sendung „Mieten, kaufen, wohnen…“ gesehen. Ein kleinwüchsiges Mädchen wollte ausziehen und sich ihre Wohnung aussuchen. Ich war von ihr so beeindruckt, dass ich mir genau behalten habe was sie gesagt hat: „Gott liebt mich und hat es für richtig empfunden mich so klein auf die Welt zu schicken und jetzt muss ich damit eben zurecht kommen-annehmen und das beste draus machen.“
Das fand ich so bemerkenswert.

Sie hat sich zwei Wohnungen angesehen und sich für die teure entschieden – das hat mir gezeigt, dass sie sich nicht einfach mit irgendwas zu Frieden gibt, sie erwartet etwas!

Sie ist erst achzehn Jahre alt und nur 1,22 Meter groß und will auf eigenen Beinen stehen um ihr Potential auszuschöpfen und zu erweitern. Ich wäre im Leben nicht mit 18 ausgezogen!

Außerdem ist sie auch ein sehr hübsches Mädchen! Sie macht etwas aus ihrem Äußeren! Sie sagt nicht „ist doch egal wie ich aussehe, so klein wie ich bin will mich keiner…. „ oder ähnliches. Dieses Mädchen nimmt dass was sie hat an und erweitert ihr Potential.

Weiter in Lub 58: 27:
„Wahrlich ich sage: Die Menschen sollen sich voll Eifer einer guten Sache widmen und vieles aus ihrem eigenen, freien Willen tun und viel Rechtschaffenheit zustande bringen.“
Sich einer guten Sache widmen.

Rechtschaffenes aus dem eigenen freien Willen tun. Ich behaupte mal, dass wir alle bemüht sind uns einer rechtschaffenen Sache zu widmen und Gutes zu tun. Ich kann von mir sagen dass ich vieles nicht aus meinem eigenen freien Willen tue. Ich tue es vielleicht weil ich gelernt habe, dass es richtig und wichtig ist das Gute zu tun, aber nicht weil es mir immer furchtbar viel Spaß macht. Aber hier stellt sich für mich dann auf die Frage :

Wie wichtig ist mir Gottes Wille?

Kann ich Gottes Willen nachvollziehen?

Vielleicht nicht immer, aber wenn ich darauf vertraue, dass es einen Gott gibt, und Gott für mich das herrlichste und ein allwissendes Wesen bedeutet, dann wird es ohne Zweifel
immer richtig sein, seinen Willen zu tun.

Den Willen des Herrn zu tun, bedeutet für mich unter anderem seine Gebote zu befolgen.
Ich für mich habe tatsächlich gelernt, dass man am Anfang mit vielem zu kämpfen hat. Vielleicht Demütig genug zu sein um von unseren Schwestern und Brüdern zu lernen. Vielleicht trotz Differenzen unseren Nächsten zu lieben. Etwas zu tun oder nicht zu tun, wenn man über eine Sache gebetet hat.

Ich musste feststellen, dass es immer richtig ist, dem Herrn zu vertrauen. Was nicht heißt, dass ich ihn immer befolgen kann. Aber aus anfänglichem Gehorsam, geschieht eine Herzenswandlung und so gleicht unser Wille immer ein kleines Stückchen mehr, dem des Vaters im Himmel.

Darauf kann man wieder aufbauen. Und erfährt Segnungen.
Ein kleines Beispiel dafür, weil gerade die Proben für das Pfahlmusical wieder begonnen haben… Beispiel: „…das habe ich in iregendeinem Blogeintrag schon stehen  es geht um eine Walzermusik… es zeigt, dass wir Segnungen bekommen wenn wir den Willen des Vaters erfüllen.

Schrifstelle Jesaja 55:8,9
„Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege – Spruch des Herrn. So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eurte Wege und meine Gedanken über eure Gedanken.“

Weiter in LuB 58: 28:
„Denn die Macht ist in ihnen wodurch sie für sich selbst handeln können. Und insofern die Menschen Gutes tun, werden sie keineswegs ihres Lohnes verlustig gehen.“

Die Entscheidungsfreiheit ist also eine Macht. Sie bevollmächtig uns zum Beispiel dazu uns auszusuchen, in welche Herrlichkeit wir mal kommen! Wenn mein Wille, der Wille des Vaters ist, dann verstehe ich seien Gesetze und befolge sie aus freien Stücken ohne dass es mir schwer fällt. Ich habe gelernt, nach seinen Geboten zu leben. Ich bin also bereit in der höchsten Herrlichkeit zu sein, weil ich es kann. Weil ich es mir ausgesucht habe, weil ich mich dazu entschlossen habe zu wachsen, an mir zu arbeiten, den Herrn an die erste Stelle zu setzen und aus dem Potential, das der Herr mir gegeben hat zu das Beste zu machen.

Weiter in LuB 58: 29:
„Wer aber gar nichts tut, bis es ihm geboten wird, und ein Gebot mit zweifelndem Herzen empfängt und es auf träge Weise hält, der ist verdammt.“

Anfangs ist es oft schwer nicht zu zweifeln. Ich hatte oft Angst, den Herrn um eine Antwort zu bitte, weil ich dachte „ich weiß zwar dass er da ist, aber was mache ich, wenn ich keine Antwort bekomme? Werde ich ihn dann noch mal um irgendwas fragen?“
Ich habe mich dazu entschlossen anzufangen ihn in kleinen Dingen einfach öfter zu fragen. Ich habe meistens in meinem Gebet gesagt „und bitte antworte mich gleich!“ und das hat er gemacht! Es ist eine Konstante entstanden auf ich dich aufbauen konnte. Bis her bekomme ich meine Antworten immer sehr schnell und deutlich, ich bin mal gespannt, wann der Herr mich bereit genug dafür findet, mich auf eine Antwort warten zu lassen!?

Zum Abschluss möchte ich noch ein paar Schriftstellen vorlesen, die einiges von dem dem was ich ihnen heute nahebringen wollte beinhalten.

2.Nephi 4:4Insofern ihr meine Gote haltet wird es euch wohl ergehen … LuB 90:24: Forscht eifrig, betet immer und seid gläubig, dann wird alles zu eurem Guten zusammenwirken…

2.Nephi 4:11…du wirst so sein wie dein Bruder… (wenn wir unser bestes tun, sind wir gleich)

LuB 10:55 darum wer auch immer meiner Kirche angehört, braucht sich nicht zu fürchten, denn so jemand wird das Himmelreich ererben (kirche angehört bedeutet mehr als ein Mitglied zu sein…aber wenn wir seine kriche sind, machen wir uns bereit für das Himmelreich und entscheiden uns für die erste Herrlichkeit)

Lub 1:38Was ich der Herr gesagt habe, habe ich gesagt.
Lub 1:39der Herr ist Gott und der Geist gibt Zeugnis und das Zeugnis ist wahr…

Zeugnis geben….

Im Namen Jesu Christi Amen „



Vielen Dank für euer Interresse…!!! Das rührt mich tatsächlich sehr!
Danke Anki, für den Anstoß letzte Woche wegen dem Blog und danke Lara dass du mir das mit dem Institut gesagt hast! So süß!

Lass uns die Entscheidung treffen bei Gott wohnen zu können! Ich will euch nämlich später mal alle bei mir haben!!! -> vorrausgesetzt, ich schaffe es dahin!

Max, ich liebe dich!

Bald wird getelt… 

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