Mittwoch, 22. September 2010

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch



Gestern war leider den ganzen Abend der PC belegt. Außerdem dachte ich dann, dass ich eh nichts interessantes zu schreiben hätte- bis meine Tante mir eine Geschichte schickte. Diese Geschichte hatte mir meine Mama auch schon selben Tag erzählt - sie haben sie am Sonntag beide in einer Ansprache gehört-
Ich glaube es wäre schön diese mit euch zu teilen! -> man man... und ich dachte tatsächlich es gäbe nix zu schreiben...
Maike, danke dass du sie für mich schon aufgeschrieben hast! :)

"Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch
seiner Mutter. „Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach
der Geburt?” fragt der eine Zwilling.
„Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark
für das, was draußen kommen wird, ”
antwortete der andere Zwilling.
„Das ist doch Blödsinn”, meint der erste.
„Es kann kein Leben nach der Geburt geben, wie soll
das denn bitteschön aussehen?”
„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher
viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herum laufen
und mit dem Mund essen.”
„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört. Mit dem Mund essen?
Was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur,
die uns ernährt. Und wie willst du denn herumlaufen?
Dafür ist die Nabelschnur doch viel zu kurz.”
„Doch, es wird bestimmt gehen, es ist eben dann alles nur
ein bisschen anders.”
„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurück gekommen von nach der Geburt.
Mit der Geburt ist das Leben zu Ende.
Punktum.”
„Ich gebe ja zu, dass keiner richtig weiß, wie das Leben nach der
Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter
sehen werden und dass sie für uns sorgen wird.”
„Mutter ??? du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter! Wo ist sie denn?”
„Na, hier - überall um uns herum. Wir leben in ihr und durch sie.
Ohne sie könnten wir gar nicht sein!”
„Quatsch, von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt,
also kann es sie auch nicht geben.”
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören.
oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...”

Ist das nicht irgendwie eine rührende Geschichte!??
Für mich bedeutet sie auch einfach, dass wir immer genau hingucken und hinhören müssen. Wir müssen auf die kleinen Dinge achten die uns durch den heiligen Geist gezeigt werden und wir werden viel mehr sehen können als andere es tun!

Ich werde diese Geschichte wahrscheinlich auch noch für die Aktivitäten in der Kirche verwenden. Die ist so spuer-die Geschichte!!!

Max, ich hoffe dass wir beide auch immer genug die Augen und Ohren öffnen um nichts zu verpassen. Du wirst ganz bestimmt noch so viele Erfahrungen machen diesbezüglich.

ICH LIEBE DICH!!!

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